
Es vergeht kaum ein Tag an dem man nicht in den Medien von horrenden
Defiziten im Gesundheitssystem hört. Das macht etwas mit uns, vor allem Angst,
dass es einmal nicht mehr sein könnte,
dass wir medzinisch versorgt werden, wenn wir krank sind, einen Unfall erleiden
oder einfach nur alt werden! Mache haben dadurch ein schlechtes Gewissen, dass
sie zuviele Kosten verursachen andere finden wiederum, sie zahlen nur ein und
bekommen nichts!
Wir haben in Österreich ein solidarisches Gesundheits- und Sozialsystem,
das bedeutet alle
tragen einen Teil zum Gesundheitsbudget bei, abhängig von ihrem Einkommen. Mit
diesen Geldern und den Steuereinnahmen des Staates wird ein Gesundheitssystem
finanziert, das uns allen garantiert, dass wir im Falle von Erkrankung oder
Unfall unabhängig von Alter, Geschlecht, Stand, usw. nach dem aktuellen Stand
des Wissens versorgt werden.
Damit ist schon im Ansatz klar, es ist nicht Ziel des Gesundheitssystems Gewinn zu machen
sondern bestmöglich zu funktionieren und damit allen Menschen, die hier leben,
die Sicherheit zu vermitteln im Krankheitsfall gut versorgt zu werden.
Damit ist für mich nicht die erste Frage machen wir Gewinn oder Verlust, sondern funktioniert das System, wie wir es uns wünschen und erst wenn wir diese Frage mit ja beantworten, kann man Fragen, sind wir bereit dafür ein Defizit in Kauf zu nehmen?. Gegenwärtig steht ausschliesslich das Defizit im Vordergrund und das Credo hier lautet Kostenreduktion um jeden Preis.
Die Zuwendungsmedizin
spart natürlich auch Kosten, denn durch ein auführliches, vertrrauensvolles
Gespräch und eine körperliche Untersuchung lässt sich sehr oft schon ohne
teure Untersuchungen eine Diagnose stellen!
Auf der anderen Seite des Spektrums, der Intensivmedizin haben wir in Österreich
eine grossartige Expertise und im Falle eines Herzinfarkts,
Schlaganfalls oder Autounfall,
kann man davon ausgehen bei uns bestmöglich
versorgt zu werden.
Unser Impfsystem, mit dem kostenfreien Programm für Kinder oder aktuell der ebenfalls kosenlosen Lungenentzündungs- und Gürtelroseimpfung, zeigt wie man finanzielle Mittel gezielt und sinnvoll in der Vorbeugung einsetzten kann. Hier würde ich auch der in den Medien oft geäußerten Meinung betreffend Impfskepsis in Östrerreich, widersprechen, denn gut aufgeklärt und beraten durch die dafür bestens ausgebildeten Ärzt*innen lässt sich die Impfrate, wie man in unsrer Ordination sieht, am allerbesten steigern. In unserem Falll stellt unser Fachwissen durch regelmäßige Fortbildungen, aber auch der ausreichend vorhandene Impfstoff durch vorausschauendes Handeln die Basis für das notwendige Vertrauen unserer Patient*innen dar!
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