Ausgabe 122

2018 im Zeichen der Vorsorge  

Wir wünschen  Ihnen unseren PatientInnen alles erdenklich Gute für 2018, vor allem Zufriedenheit und GESUNDHEIT. Dazu werden wir, Ihre Hausarztpraxis wieder versuchen unseren Teil beizutragen. Der Gedanke der Prävention, also der vorausschauenden Betreuung unserer PatientInnen, das Erkennen von Veränderungen noch bevor sie sich als Krankheiten manifestieren, ist und war ein wesentlicher Teil unserer ärztlichen Tätigkeit.  

Als Hausarzt begleitet man seine PatientInnen für Jahre und Jahrzehnte, in unserem Fall bereits seit 25 Jahren und ich sehe es als meine Aufgabe mögliches Risikoverhalten wie etwa Rauchen oder Bewegungsmangel anzusprechen und damit eine Chance zur Änderung zu bieten.  

Die jährliche Gesundenuntersuchung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Betreuungsphilosophie, wobei es nicht nur um das Ausfüllen des Gesundenuntersuchungsbogens geht. Damit werden, die während eines Jahres erbrachten Vorsorgeleistungen, wie die jährliche Blutabnahme, Mammographie oder Facharztkontrollen (Gynäkologie, Urologie, Zahnarzt) dokumentiert. Zum Beispiel die Motivation zur Darmspiegelung alle 10 Jahre ab dem 50 Lebensjahr, beginnt Früchte zu tragen, denn es nimmt die Zahl der rechtzeitig entfernten Darmpolypen noch ohne Krebszellen zu, wie auch der Besuch beim Urologen für uns Männer ab 50 zur „Routine“ zu werden beginnt.  

Da man mit dem Gedanken der Vorbeugung nicht früh genug beginnen kann, versuchen wir auch unsere „jungen“ PatientInnen für Risiken wie Nikotin oder Übergewicht zu sensibilisieren und zu Facharztbesuchen zu motivieren und natürlich gehört auch schon die jährliche Blutabnahme dazu.  

Aus diesem Grund bieten wir in unserer Praxis nunmehr seit mehreren Jahren das Disease  Management Programm DIABETES an, damit eine Hochrisikogruppe wie die DiabetikerInnen durch ständige Fortbildung die modernste und beste Therapie erhalten.  

Bisher war die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen und damit das Reflektieren seines Lebensstiles also seines Erkrankungsrisikos, zwar von Allen im Gesundheitsbereich gewünscht, aber für den Einzelnen ohne unmittelbaren Vorteil.  

Die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft hat in einem ersten Versuch, Vorsorgebewusstsein und Lebensstiländerung finanziell zu honorieren, den Selbstbehalt von  20 % auf 10 % gesenkt, wenn PatientInnen an einer Vorsorgeuntersuchung teilnehmen und gemeinsam erarbeitete Gesundheitsziele erreichen. Hier wird zum ersten Mal Gesundheitsbewusstsein auch tatsächlich  honoriert! Ebenso sollte man im ärztlichen Bereich daran verdienen, wenn jemand gesund bleibt und derjenige/diejenige nicht nur individuell einen Vorteil hat, sondern auch dem Gesundheitssystem weniger Kosten verursacht.  

Inwieweit alle anderen Versicherten von den in der SVA gemachten Erfahrungen profitieren, wird wohl schon die nähere Zukunft zeigen. Scheinbar denkt nämlich die neue Gesundheitsministerin darüber nach den Gedanken der Prävention noch mehr in den Vordergrund zu rücken. Dass unser Weg der regelmäßigen Vorsorge der Richtige ist, wird damit mehr als bestätigt. Schon bisher schätzten unsere PatientInnen, die damit verbundene individuelle Betreuung und Aufklärung.

    

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